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Tag der Zahngesundheit

Presse · 29.08.2017

Irgendwann fallen sie zwar wieder aus – dennoch sind gesunde Milchzähne die beste Voraussetzung für ein gesundes bleibendes Gebiss. Ihre Pflege sollte daher mit dem ersten Zähnchen beginnen. Gemäß des diesjährigen Mottos „Gemeinsam für starke Milchzähne" finden rund um den 25. September bundesweit viele Aktionen statt.

Stolz beobachten Eltern, wenn der erste Zahn ihres Sprösslings durchbricht. Bei den meisten Babys geschieht dies ab dem sechsten Lebensmonat. Ab jetzt sollte eine Kinderzahnbürste mit weichen Borsten als festes Morgen- und Abendritual zum Einsatz kommen. In den ersten zwei Lebensjahren reicht dabei einmal täglich ein dünner Film Kinderzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 500 ppm aus. Ab dem zweiten Geburtstag sollte zweimal täglich mit einer erbsengroßen Menge dieser fluoridhaltigen Kinderzahnpasta geputzt werden. Eine interaktive Grafik zu den einzelnen Entwicklungsstufen des Milchzahngebisses hier

KAI: Zähne mit System putzen

Je nach Entwicklungsstand sollten Kinder mit drei bis vier Jahren selbst eine Zahnbürste benutzen. Jetzt heißt es üben, üben, üben. Angewendet wird die KAI-Methode: Zuerst die Kauflächen, dann die Außen- und zum Schluss die Innenflächen der Zähne. So leicht es klingt, ein Kind schafft dies nicht ohne Hilfe. Es ist notwendig, dass die Eltern bis in die Schulzeit (etwa zweite Klasse) hinein nachputzen.

Vorsicht: Nuckelflaschenkaries

Säuglinge und Kleinkinder lieben es zu nuckeln. Wenn die Nuckelflasche jedoch als ständiger Begleiter mit zucker- und säurehaltigen Getränken gefüllt wird, besteht die Gefahr einer Nuckelflaschenkaries. „Durch das permanente Flaschennuckeln, oftmals auch nachts zur Selbstbedienung des Kleinkindes, werden die Zähne ständig von Süßem oder Saurem umspült und schaffen so günstige Bedingungen für die Kariesbakterien“, erklärt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. „Geeignete Getränke sind Wasser und ungesüßter Tee. Denn auch Fruchtsäfte, die selbstverständlich auch Zucker enthalten, können bei zu häufigem Genuss zur starken Zerstörung führen - beginnend an den Frontzähnen im Oberkiefer. Sobald ein Baby sitzen kann, sollte es an das Trinken aus dem offenen Becher gewöhnt werden.“

 

 

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